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Die Schweizer Burgergemeinden trafen sich in Zermatt

Am 19. Juni 2015 fand in Zermatt die 71. Generalversammlung der Delegierten der Schweizer Bürgergemeinden und Korporationen im Grand Hotel Zermatterhof statt. 264 Delegierte aus 15 Kantonen besuchten bei bestem Wetter das Dorf am Matterhorn und genossen neben dem offiziellen Teil auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in und rund um Zermatt.


Gleich zu Beginn des Zermatter Jubliäumssommer zur 150 Jahr Feier der Erstbesteigung des Matterhorns fand letztes Wochenende mit der 71. Generalversammlung der Delegierten der Schweizer Bürgergemeinden und Korporationen ein weiterer Grossanlass in Zermatt statt. Neben dem formellen und offiziellen Teil der Generalversammlung im Grand Hotel Zermatterhof, konnten die insgesamt rund 500 geladenen Gäste ein abwechslungsreiches und interessantes Rahmenprogramm geniessen. Mit einem Tagesausfug auf den Gornergrat und einem Galadinner mit Gondelbahn Apéro auf den Trockenen Steg konnte die Burgergemeinde Zermatt als Gastgeber die Teilnehmer begeistern.


Burgschaften im Wandel der Zeit

Die 280 Delegierten der Schweizer Bürgergemeinden und Korporationen hielten am vergangen Freitag im Matterhorn Saal des Grand Hotel Zermatterhof ihre 71. Generalversammlung ab. Die Begrüssung erfolgte durch den Präsidenten Dr. Rudolf Grüninger und des Burgerpräsidenten von Zermatt Andreas Biner als Gastgeber des Anlasses. Gerold Biner überbrachte als Vertreter der Gemeinde Zermatt eine Grussbotschaft. Die Generalversammlung der Delegierten findet jährlich immer in einer anderen Region und Ortschaft der Schweiz statt und dient nicht nur der Beschlussfassung sondern auch dem Erfahrungsaustausch und Ausbau des Netzwerks zwischen den Bürgergemeinden und Korporationen aus allen Regionen der Schweiz.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch einige Beschlüsse gefasst und Abstimmungen abgehalten. Die Delegierten haben mit grosser Mehrheit den Kanton Zug als neues Mitglied im Verband der Schweizer Bürgergemeinden und Korporationen aufgenommen. Gleichzeitig wurde der Kanton Zug auch noch in den Nationalen Vorstand gewählt. Als weitere Traktanden standen die Rechnung des vergangen Geschäftsjahres und das Budget für das nächste Geschäftsjahr auf der Traktandenliste. Beide Traktanden wurden einstimmig angenommen beziehungsweise freigegeben. Nach Abschuss des formellen Teils hielt der Oberwalliser Ständerat René Imoberdorf einen äussert interessanten und humorvollen Vortrag über das Wesen der Burgergemeinden und deren, insbesondere im Wallis, grossen Bedeutung im kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld.


Die Zermatter Burger als Gastgeber

Das Grand Hotel Zermatterhof im Besitz der Burgergemeinde Zermatt diente als perfekte Kulisse und Tagungsort für die Generalversammlung. Die Geschichte des Zermatterhofs zeigt, dass die Zermatter Burger den Tourismus von Anfang an als grosse Chance für ihr Dorf sahen. Innert drei Jahren, von 1876 bis 1879, erbauten die alteingesessenen Familien den Zermatterhof in Fronarbeit. Damals war der Zermatterhof das grösste Hotel am Fuss des Matterhorns. Heute präsentiert sich das 5-Sterne-Haus als «The Small Grand Hotel» und verfügt über 77 Zimmer und Suiten. Der Zermatterhof gehört immer noch den Burgern und dient deshalb als Beispiel wie die Tradition und das Erbe einer Schweizer Burgerschaft gelebt und weitergeführt wird.


Die nächste Generalversammlung der Delegierten der Schweizer Bürgergemeinden und Korporationen findet am 3.-4. Juni 2016 in Basel statt.


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